Eheringe-Trauringe: Goldlegierungen

Eheringe (Trauringe) werden oft aus Goldlegierungen hergestellt. Das aus der Natur stammende Feingold wird mit härteren, meist preiswerteren Metallzusätzen verdünnt (gestreckt), wodurch es resistenter gegen Kratzer, Verformungen (Eiern) und Dellen wird und das Abtragen der Oberflächenstruktur verringert wird. Allerdings wird zugleich die satte gelbe Eigenfarbe reduziert und die Korrosionsbeständigkeit (Rostfestigkeit) verringert. Legierte Eheringe (Trauringe) korrodieren (rosten) je nach Träger und Metallzusätzen langsam und unauffällig vor sich hin und können negative gesundheitsschädliche Auswirkungen mit sich bringen.[bearbeiten]

 

Geschichte

Gold-Silber-Kupfer: Die klassische Goldlegierung gehört dem Dreistoffsystem an, weil diese auch gemeinsam in der Natur vorkommen. Bis zum 19. Jahrhundert war es verboten, Feingold mit anderen Metallen zu legieren. Ab dem 19. Jahrhundert wurden Goldlegierungen von gelb, hellgrün und lachsrosa bis zu einem weißlichen Graubeige legiert – Tendenz steigend. Heute zeigen die Langzeiterfahrungen neben den positiven Eigenschaften, je nach Goldlegierung und Träger, auch negative Eigenschaften wie Korrosion (Rost).

 

Goldlegierungen zur Eheringe- (Trauringe-) und Schmuckherstellung

Eheringe (Trauringe) werden in Deutschland, Schweiz und Österreich als 8kt, 14kt und 18 karätigen Goldlegierungen angeboten. Diese werden gestreckt mit Kupfer, Silber, Platin, Palladium, Nickel, oder anderen preiswerteren Metallen, um den Härtegrad, die Eigenfarbe, die technischen Eigenschaften und den Preis zu beeinflussen.

Die internationalen, handelsüblichen Goldlegierungen, Goldanteile in Karat und Promille sind:

Author: Lukas Steiner on 20. September 2013
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